Freitag, 14. Januar 2011

[Rezension] Isola von Isabel Abedi

Verlag Arena Verlag

Seiten 324 Seiten
ISBN 3401060481
Buchreihe? Nein
Bewertung

Kurzfassung lt. Amazon
Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.
Meine Meinung
Lasst uns ein Spiel spielen" *mhuaaaa* ;)
Isola ist mein erstes Buch von Isabel Abedi und ich hab es soeben beendet.. puh. 
Wie fand ich es?
In erster Linie: fesselnd.
12 Jugendliche werden vom dem berühmten Regisseur Tempelhoff dazu eingeladen, auf eine mit Kameras ausgestattete Insel namens ISOLA in der Nähe von Brasilien zu fahren. Jeder darf nur 3 Dinge mitnehmen. Anfangs fragt man sich einfach nur, was das alles soll... wieso ist VERA - aus deren Sicht die ganze Geschichte erzählt wird - so ruhig. Woher kommt sie? 
Warum plant der Regisseur Tempelhoff so eine Geschichte, was hat es mit der Frau auf sich, an die er immer denkt. Was hat es mit dem Foto auf sich, dass Vera sich immer anschaut?!


Wieso gerade diese 12 Jugendlichen? 
Ich war gleich sehr gespannt auf die drei Dinge, die alle mitnehmen und was auf der Insel passieren wird. Die Zwölf sind noch nicht lange auf der Insel, da werden sie aufgefordert ein gewaltfreies Spiel zu spielen... einer ist der Mörder und der andere die Opfer. Aber wird
das wirklich ohne Gewalt möglich sein? Wie spielt die Psyche bei so einem Spielchen mit?
Und wieso fühlt sich Vera zu einem dunkelhaarigem Jungen namens Solo zu hingezogen?


Dies Buch hat mich sehr gefesselt und ich hab es selbst in meiner Mittagspause durchgelesen. 
Ich mag die Schreibart von Isabel Abedi und konnte mir alle Charaktere sehr gut vorstellen. Es wurde nicht so viel drumherum gequatscht und die Spannung sehr gut aufgebaut. 


Dafür hätte ich die volle Punktzahl vergeben... wenn da nicht dies Ende wäre.. hmm... ich möchte nichts verraten und will auch nicht sagen, es wäre schlecht oder so.. aber für mich war es doch einfach zu... ich weiß nicht, weit hergeholt? Auf jedenfall ist es doch überraschend.. auf so eine Wendung bzw. Erklärung der Ereignisse wäre ich nicht gekommen und fand es zwar alles gut gelöst, aber dennoch... ein bisschen störte mich da was, weshalb es von mir einen Punkt abzug gibt. 


Dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr sehr gut gefallen und es war einfach so spannend und interessant, dass ich es doch relativ schnell durchgelesen hab. Bestimmt sehen einige das Ende nicht so eng.. bzw. anders als ich und finden auch das Ende sehr genial. 


Im großen und ganzen ist es schon Lesens- und empfehlenswert :)
Bewertung: 


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